Offene Daten sind ein Menschengrundrecht. Wir leben heute in der Zeit der Digitalisierung. Informationsbeschaffung geht sekundenschnell über das Internet. Genau so muss die Verwaltung offen sein für den Bürger, sowie für die Wirtschaft. Es bleibt uns allen vorbehalten, ob wir uns informieren wollen. Es wird uns alles andere als die Entscheidung abgenommen werden. Wer heute „up-to-date“ sein will, muss genau wissen, was für Daten muss ich besitzen, um diese oder jene Informationen zu gewinnen.

So arbeiten viele Sozialämter mit einem dezentralen Daten – System zusammen, um Daten über Vorfälle ebenfalls sicher abzuspeichern.
Anschließen können Risikofälle besser ausgewertet werden. Anschließend können. Eine Software berechnet aufgrund dieser Daten, indem sie mit Metadaten diese verbindet, wie wahrscheinlich Handlung A eher zum Erfolg führt als Handlung B.

Gemäß dem Regierungsprogramm „Digitale Verwaltung 2020“ werden über das Portal Govdata.de derzeit 18500 Daten bereitgestellt. Die Hälfte der Verwaltung in Deutschland arbeitet schon mit Offenen Daten. Was für
Vorteile haben Sie davon? Über Geodaten werden Informationen wie Bodenbeschaffenheit und Lebensqualität für sie als Menschen offen gelegt. Diese Daten könnten in der Zukunft entscheidend sein, wo sie am schönen Ryck in Greifswald wohnen werden. Im Liegenschaftskataster sehen sie die Wertesubstanz Ihres Grundstückes, wie viel es gegenüber Ihrem Nachbar an Wert zu gelegt hat.
Die Bundesregierung unterstützt die Nationale Geoinformationsstrategie (NGIS)

Was sind denn Öffentliche Daten eigentlich?
Bitcom schreibt hierzu: „Open Data sind ungefilterte und maschinenlesbare elektronische Daten, die jedem öffentlich, zweckfrei und unerwerblich zur Verfügung gestellt werden. Der Zugriff ist jederzeit, ohne verpflichtende Registrierung und ohne Begründung möglich. Daten werden unverzüglich und entgeltfrei zur uneingeschränkten Weiterverarbeitung für jedermann einfach angeboten.“

Maschinenlesbar bedeutet das sie durch ein Computersystem schnell und einfach verarbeitet werden können. Das erleichtert bei Ihrem nächsten Ausfüllen des Bauantrages die Weiterverwendung durch ein elektronisch gestütztes System, damit sie schneller bauen können.
Die Weiterverwendung der Daten ist dadurch gesichert, dass jeder Datensatz über die Plattform mit dem richtigen Format verbunden ist, damit es uneingeschränkt über Schnittstellen, in jedem Fall über das Govdata weiterverbreitet werden kann.
Im nächsten Artikel geht es darum weitere spannende Funktion für den Bürger kennenzulernen, wie er Offene Daten noch für sich zum Vorteil nutzen kann.