Daten sind reale Wirtschaftsgüter. Sie können mit Geld bewertet werden. Deshalb müssen Daten ebenfalls den Bürger vor Ort in Greifswald, sowie dem Bundesland Mecklenburg – Vorpommern zur Verfügung gestellt werden. Im Land Berlin alleine wird Open Data die nächsten Jahre über 30 Millionen an volkswirtschaftlichen Nutzen bringen. Offene Daten für das Transportwesen spielen in London mehr als 130 Millionen € für den Londoner Haushalt ein.

Es hilft uns bei der Aufnahme von Statistischen Daten um das Allgemeinwohl zu fördern, da wir strukturiert besser unser Leben planen können. Somit ist von Nöten, das wir die Übersicht haben, wie es um die Auslastung von Kindergartenplätzen für unsere Kinder bestellt ist oder wo wir am günstigsten unseren Strom beziehen können. Das irische Unternehmen Eaton betreibt eine Statistik von Bürgern, welches Daten von stattgefundenen Stromausfällen weitervermittelt. Das Thema Blackout betrifft nicht nur Forschungsstandorte wie Greifswald mit Wendelstein 7 – x und dem Max – Planck Institut, sondern kann in der Ländlichen Umgebung zu verheerenden Folgen führen. Alte Menschen wären bei einem Blackout, ohne Strom und Versorgungen im Winter, von jeder Zivilisation abgeschlossen. An der Grenze zu Mecklenburg, in Lübeck, waren schweren Windhosen. Diese Windhosen führen dazu ganze Landstriche verwüstet sind. Es braucht Strategische Open – Geodaten und Meteorologische, Geoweb Daten und Online Auskunft Daten, um diese Gefahr in der Zukunft zu bannen.

Wer finanziert diese Ziele für ein Digitale Agenda in Pommern, Greifswald?

Für das Jahr 2018 bis zum Jahr 2021 werden über 546 Millionen € für den Haushalt bereitgestellt. Es wird kein Schnellschuss passieren, wie bei den Landtagswahlen 2011 in Baden – Württemberg, als die Grünen Aktivisten nach der Atomkatastrophe in Fukushima, in dem Landtag von Baden – Württemberg Einzug erhielten. Dieses Digitalisierungsprojekt wird Mecklenburg – Vorpommern helfen die Standards anderer Bundesländer zu halten, wenn nicht gar zu übertreffen. Die Punkte des Digitalisierungspapieres umfassen Einrichtungen des Digitalen Rechtsverkehrs bis zur Digitalisierung von dem Rettungsdienst. 10 Millionen € kommen aus altem SED Parteivermögen. Was halten Sie davon?

Während Greifswald noch kein einheitliches Freies Internet hat, wird das Land eine Initiative zu dem Breitbandausbau machen. Dieses Projekt soll mit 10 – 12 Milliarden gefördert werden. Was kann mit einem Breitbandausbau geleistet werden? Sie können ihre Mobilfunkverträge und Verträge für Wlan kündigen? Was kostet Ihnen ein solcher Vertrag zumindest 30 € im Monat, oder? Was macht das auf Jahr gerechnet? Das kostet ihnen pro Jahr mindest 360 €? Liebe Bürger können Sie diese 360 € auch besser einsetzen? Ich glaube schon. Deshalb werde ich als ihr Bürgerschaftsvertreter der Stadt Greifswald ebenfalls für diese Belange einsetzen.
Wie oft sind Sie durch die Stadt gegangen und habe eine Toilette gesucht. Das soll jetzt der Vergangenheit angehören. Es gibt eine Open Data Plattform um die Schnellste, um vor allem umsonst Notdurft zu entledigen, nämlich die nichts kostet. Wir können uns vorstellen dass es eine „Digitale Toilette“ gibt, in dem sich der Bürger über das Internet einträgt, wann er die Toilette benutzt hat. Damit kann Vorsorge getragen und das Facility Management gezielt vorbeugend reinigen und für eine wohlfühl – Atmosphäre in der Sanitäranlage sorgen.

Wem gehören Daten der Öffentlichen Hand?

Open Data der Öffentliche Hand wurde mit Steuergeldern erhoben. Wem werden die Daten wohl gehören? Es gehört den Bürger. So müssen Daten wie die der Wasserqualität dem Bürger wieder zu fließen. Dies muss über jeden Datentyp online abrufbar sein, ohne das es ein bestimmtes Datenmanagement System benutzt braucht. Die Wasserwerke können schlussendlich mit diesen Daten ebenfalls Wettbewersmarkt aufbauen und Überschüsse an Nachbargemeinden verkaufen. Deshalb ist hier Vorsorge zu tragen, dass diese Daten dem Bürger zugute kommen.

Wann hatten Sie das letztes mal etwas was Ihnen unter den Nägel gebrannt hat und sie beinahe an die Decke gegangen wären?

Sie sehen das Ihr Nachbar das Auto falsch geparkt und Sie sind erbost darüber dass der Müll wieder einmal auf der Straße überquillt? Hier könnte über Open Data abgeholfen werden. Zumal werden die Medien die vierte Gewalt im Staat bezeichnet. Dabei handelt es sich hierbei um kein Gewaltmonopol. Öffentliche Berichte der Polizei, das Rathausprotokoll und politische Entscheide, Verwaltungshandeln müssen nach dem Informationsfreiheitsgesetz gebündelt abgespeichert werden und dem Bürger zur Verfügung gestellt werden. „Datenjournalismus nicht nur die Recherche in Datenbanken, sondern auch die Sammlung, Analyse und Publikation öffentlich zugänglicher Informationen sowie Ihre Aufbereitung sowohl für klassische als auch für neue journalistische Darstellungsformen. Dabei stützt sich der Datenjournalist bei seiner Arbeit unter anderem auf die in vielen demokratischen Staaten gegebenen Informationsfreiheitsgesetze, die Verwaltungen nach dem Öffentlichkeitsprinzip zur Herausgabe ihrer Informationsbestände verpflichten.“
Somit kann ich mir als ihr Bürgerschaftskandidat vorstellen Ihnen dabei zu helfen ihre Informationen zu verknüpfen und selbst Artikel zu schreiben.
Wann hatten Sie Lust das letzte mal über das Öffentliche Auftreten ihres Nachbarn zu berichten? Oder wann haben Sie selbst die offizielle Medienmeinung hinterfragt?
Mit Open Data ist das alles möglich. Bleiben Sie weiter gespannt, was Sie noch erwartet.