Ich kandidiere für die Bürgerschaftswahl in Greifswald. Für mich ist es von besonderer Wichtigkeit den Jung Unternehmern vor Ort einen Mehrwert
in Greifswald zu bieten. Greifswald ist eine junge und dynamische Stadt. Es ist mitunter einer der wenigen Städten in Mecklenburg – Vorpommern, die sich an stetig steigendem Bevölkerungszuwachs erfreuen kann. Förderung kann nur funktionieren, wenn die Flexibilität und Offenheit dazu besteht. Damit sind wir bei unserem Thema: Open Data.

Wie kann ich das wissen?
Genau ich verfüge über die notwendigen Daten. Geschäftsmodelle brauchen dringen Input von außen und die notwendigen Drittmittel. Damit ein Geschäftsmodell funktioniert ist es alleine davon abhängig, dass der Zufluss von Informationen von außen ununterbrochen läuft. Wenn der Strom einmal abbricht, ist es oft zu spät. Der Organismus Unternehmen Kreislauf stirbt. Damit soll uns in Greifswald nicht passieren. An unserer Universität Greifswald entstehen ständig neue Innovation. In den meisten Fällen muss das Wissenschaftliche Modell auf die Praxis hin validiert werden.Die Universität Greifswald ist durch das Innovation Cluster immer in der Zusammenarbeit mit den anderen Universitäten im Inland und vor allem innerhalb Europas im Austausch, vor allem hier mit den Baltischen Staaten. Es geht uns unbedingt an das die EU die nächsten Jahre weiter uns zu arbeitet. Zurzeit wird von dem EU Open Data Portal 205 Datensätze, 170 Datenkataloge der Öffentlichen Verwaltung nutzbar gemacht. Die EU geht davon aus das in den nächsten Jahre das jährliche Wirtschaftspotential von Open Data bei 40 Milliarden € liegen wird.
Wir kennen auch an, dass ein Offenes immer zugängliches freies WLAN in Greifswald von äußerster Wichtigkeit als Wissensstandort der Lehre ist. In Europa sind die Daten in den einzelnen Ländern gespeichert über einen Link (One-shot-Link) miteinander vernetzt. Damit wird sichergestellt, dass Schulungs-Material, Best Practice weiterverwendet werden kann.
Was sind die am drei häufigsten Anfragen über das EU Open Data Portal: 1) Geodaten, 2) Statistiken, 3) Unternehmen. Genau diese Informationen sind für uns einschlagend, die wir auch in Greifswald brauchen.

Nach dem abgeschlossenen Digitalisierungsgesetz soll ein Digitaler Innovationsraum Mecklenburg Vorpommern entstehen. Hier sollen gerade die Startups im Bereich Digitaler Mehrwerte aber auch Maritimer Forschung und Landwirtschaft gefördert werden. Diese Maßnahmen sollen zusätzlich zu der Fördersumme von 1,5 Milliarden, 10 Millionen € erhalten. Für das Kompetenzzentrum M-V Digitalisierung entfallen 1 Millionen € und für WLAN in Tourismusregionen 0,5 Millionen.

Als Bürgerschaftsmitglied setze ich mich dafür ein: Geld soll dort ankommt, wo es gebraucht wird. Zudem bin ich darüber hinaus zuständig, die einzelnen Unternehmen und die notwendigen Ressourcen zu verknüpfen.

Was können hier Anwendungsbeispiele sein?

Es können neben den Windparks Energiesparhäuser entstehen. Dieses hat neben der Neuen Technologie den Vorteil, dass in Greifswald immer mehr Wohnraum geschaffen werden muss. Heute ist Wohnen, innerhalb der Digitalisierung als Smart 4.0 salonfähig geworden. Wir sehen das Anlageteile miteinander kommunizieren können und via Internet untereinander kommunizieren. Dabei ist es wichtig, was mit den Daten in solchen Smart Homes 4.0 passiert: 1) Auf Gebäudeebene, woher kommen die Daten 2) In der Übertragungsebene, wie sich die Daten übertragen, Managementebene, wohin die Daten gehen. Die Daten können aus der Wärmeregulierung, Strom, dem Messzähler für Wasserverbrauch kommen. Über zentrale Computer im Haus werden die Daten über das Gateway gesteuert. Heutzutage verläuft die Kommunikation innerhalb von Menschen, per Gate – Übertragung. Auf der Managementebene werden die Daten ausgetauscht und miteinander verglichen. Seit den 90 er Jahren bestehen die ersten Mechanismen für die Digitalisierung und das Management eines Gebäudes. Auf Plattformbasis wird mittels von Cloud-Storage diese Daten verwertet und verglichen. So entwickelt das Dänische Unternehmen Housetweb eine Möglichkeit, das sich jeder für seine Wohnung, Immobilie den günstigen Strom auf dem Markt entscheiden kann. Beratungsunternehmen können mit OpenData Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften beraten, das natürlich gegen Entgelt.

So kann daran gedacht werden eine GeoApp für Greifswald aus den Haushaltsmitteln, die in der Bürgerplattform vorgesehen sind, anzubieten. Hier können aufmerksame Bürger eine defekte Ampel per Geo-Tracking, eine disfunktionale Ampel einzutragen, oder ein beschädigtes Straßenschild zu reklamieren.

Weitere Möglichkeiten werde ich Ihnen aus dem Digitalisierungsgesetz und der Bürgerplattform vorstellen, um unser Leben in Greifswald angenehmer zu gestalten. Ihre Stimmen für mich am 26.05 in der Bürgerschaftswahl.

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